Geschichten
Lach- und Lügengeschichten vom braunen Klaus…
„Herr N. bevor Sie sich wundern, das demnächst bei mir das Haus beschmiert und Scheiben eingeworfen werden…“ Mit diesen Worten nimmt mich mein Nachbar von schräg gegenüber sehr verschwörerisch am Arm und flüstert mir weiter zu: “ Wissen Sie, ich bin in die AfD eingetreten und kandidiere für den Stadtrat…“ Meine Antwort war kurz und endgültig: “ Danke Herr Q., dies war unser letztes Gespräch, ich rede nicht mit Menschen, die in der AfD sind!“ Sprach’s und lies ihn stehen. So weit, so schlecht. Das war im späten Frühjahr 2016. Zur Kommunalwahl im selbigen Jahr ließ er sich zur Wahl für den Stadtrat aufstellen und scheiterte grandios. Obwohl er unsere Straßenlaternen mit Plakaten dieser blauen Spurenelemente gepflastert hatte, Zettel verteilt und Werbung gemacht hat. Im September, ich befand mich im Urlaub auf Sizilien, trudelte dann ein Brief des polizeilichen Staatsschutzes bei mir ein. Inhalt: Ich solle eine Beleidigung und eine Sachbeschädigung begangen haben. Ich soll Herrn Q. als „Nazi“ beleidigt haben, und Plakate der AfD unrechtmäßig entfernt und zerstört haben. Der Vernehmungstermin lag allerdings während meines Urlaubs und so habe ich ihn telefonisch verschoben. Nach dem Urlaub machte ich mich also ins Polizeipräsidium auf und legte an der Wache meine Vorladung vor. Ich durfte in einem Warteraum Platz nehmen und wurde kurze Zeit später von einem Beamten abgeholt und folgte Ihm in sein Büro. Dort eröffnete man mir, das ich Beschuldigter sei und hielt mir vor, das ich am 30.8.2016 gegen 15:00 den Herrn Q. vor seinem Haus als Nazi beschimpft hätte. Zeugen hatte der Herr Q. nicht, er war angeblich mit mir alleine. Das, was er auf der Polizeiwache unseres Stadtteils zum besten gegeben hatte, erinnerte in dem Wortprotokoll des aufnehmenden Beamten eher an Slapstick, als denn an eine vernünftige Aussage. Vielleicht muss ich hier anfügen, das es sich bei Q. nicht um irgendeinen dahergelaufenen Mitbürger handelt, sondern nach eigenen Aussagen um einen ehemaligen Pastor. Also jemand, dem man einen gewissen Bildungsgrad unterstellen könnte. Warum dies eine Fehleinschätzung meinerseits ist, ergibt sich sich im weiteren Verlauf… Ich soll weiterhin Plakate der AfD heruntergerissen und zerstört haben. Zum Thema Beleidigung… Dieses von Q. ins Feld geführte Gespräch, in dessen Verlauf ich ihn beleidigt haben soll, hat nie stattgefunden! Auch konnte er keine Einzelheiten zum Inhalt des Gesprächs benennen. Dafür konnte ich beweisen, das ich zur fraglichen Zeit nicht an dem Ort gewesen sein konnte, an dem diese Gespräch stattgefunden hat. Herr Q. hatte also diese Beleidigung stumpf erfunden und gelogen. Ein Pastor, wenn auch ein ehemaliger, lügt dreist und erfindet Beleidigungen, die es nie gegeben hat… Nicht schlecht! Zu der Geschichte mit den Plakaten ist der Sachverhalt folgender, das ich sehr wohl die Plakate abgenommen, und dem Q. vor die Tür gestellt habe, sie aber erst nach Beendigung der Wahl und dem Schließen der Wahllokale, abgeschnitten und mitsamt dem Befestigungsmaterial vor die besagte Tür gestellt habe. Mitnichten habe ich die Plakate zerstört. Das einzige, was man mir vorwerfen könnte, wäre, das ich die Plakate widerrechtlich entfernt habe, da sie Eigentum der AfD sind. Nur, die Herren, die in meiner Straße diese Plakate aufgehängt haben, sind so um die 70, oder noch älter. Und diesen Herren wollte ich es nicht zumuten, das sie auf eine hohe Leiter klettern müssen um die Plakate zu entfernen. Rechtspopulisten hängen ja ihre Plakate gerne immer sehr hoch… Und um die Verletzungsgefahr für diese Herren zu mindern, habe ich deren Arbeit übernommen. Am übernächsten Tag fragte er mich, ob ich das gemacht hätte und ich antwortete Ihm, das ich es getan habe. Die Frage nachdem Warum wurde sinngemäß derart beantwortet, das es reiche, wenn wir uns 4 Wochen lang diesen rassistischen Mist angeschaut haben und es schon schlimm genug wäre, das in unserer Straße und unmittelbaren Umgebung 3 Kandidaten der AfD wohnen würden. Die Anzeige ging logischerweise aus, wie solche Geschichten ausgehen. Sie werden eingestellt. Zum einen, wegen erwiesener Unschuld, zum anderen wegen zu geringer Schuld und fehlenden öffentlichen Interesse. Dafür ergeht an den Anzeigeersteller eine Einstellungsbenachrichtigung. Danach hat er Zeit Einspruch zu erheben. Das hat Herr Q. natürlich gemacht. Er hat mir sogar einen Brief auf angeblichem AfD-Briefpapier geschrieben, in dem er mir vorwarf die Unwahrheit in Bezug auf die Plakate gesagt zu haben. Er hätte Beweise und Zeugen, die meine Lügen belegen. Warum er nur mir und nicht der Staatsanwaltschaft das geschrieben hat erklärt sich nur so, das es diese Beweise und Zeugen nicht gibt.
Er hat sie auch nie vorgelegt. Aus diesem Grunde ist einige Wochen später das Verfahren endgültig eingestellt worden. Das Drohen mit angeblichen Beweisen und Zeugen ist eine Masche, mit der sich Q. schon seit mehr als 10 Jahren unbeliebt macht. Forscht man etwas im Internet über ihn, stößt man auf einige christlich-fundamentalistische Foren, in denen er sich recht häufig herumgetrieben hat und sich auf ähnliche Art und Weise Nicht-Freunde geschaffen hat. Immer wieder wird er der Lüge bezichtigt, der Verleumdung, der Verunglimpfung. Immer wieder hat er angebliche Beweise, die er nie vorlegt.
Ich habe viel nachgedacht, was ihn zu der Anzeige gegen mich bewegt haben mag. Zum Einem, das ich die Plakate entfernt habe, zum Anderen lag es sicher daran, das ab ca. 4 Wochen vor der Wahl bei mir im Fenster ein großes Plakat der Partei „Die Partei“ hing… „Der Storch bringt die Kinder, die Storch bringt sie um…“ Dies bezog sich auf die damaligen unseligen Aussprüche der AfD zum Thema Waffengebrauch an der deutschen Grenze zur Abwehr, der nach Ansicht der AfDler, in Massen hereinflutenden Fremden. Dieses Plakat hing so, das er es jeden Tag sehen musste. Das muss ihn so gewurmt haben, das er keinen anderen Ausweg sah, als mich mit einer unverschämten Lüge zu überziehen.
Danach war einigermaßen Ruhe. Bis die Landtagswahl in Niedersachsen vor der Tür stand. Eines Nachmittags im September 2017 sah ich Q. hinter seinem Auto stehen und Plakate der AfD umladen. Danach sprühte er etwas auf den Boden, betrachtete sein Werk und machte sich mit einem dosenähnlichen Gegenstand in der Hand auf den Weg die Straße runter. Das erweckte mein größtes Interesse. Weiter unten an der Straße ist eine große weiße Mauer, die Rückseite einer längeren Reihe von Garagen. Dort blieb er stehen und sprühte am helllichten Tage mit großen Buchstaben zweimal AfD auf die Mauer. Glücklicherweise hatte ich einen Fotoapparat zur Hand und habe den Vorgang fotografiert. Anschließend hat sogar er selbst diese Graffiti fotografiert. Die Bilder habe ich an einen interessierten Nachbarn mit besten Verbindungen zur Polizei weiter geleitet. Das Interesse der Polizei unseres Reviers war erstaunlich groß, weil Q., wie wir erst später feststellten, dort schon unangenehm aufgefallen war und so standen ungefähr eine halbe Stunde nach der Tat Polizisten an der Wand und nahm die Schmierereien auf. Da Q. das nicht bemerkt hatte, war am nächsten Morgen noch ein „AfD“ an die Wand geschmiert. Auch dieses erweckte reges Interesse der Polizei. In der Folgezeit tauchten im ganzen Stadtteil noch insgesamt an die 9 Schmierereien auf, die eindeutig ihm zuzuordnen waren. Anhand der Farbe und der Schrift war eindeutig festzustellen, das es immer ein und derselbe Täter war. In den Tagen vor der Wahl wurden dann auch noch auf den Gehwegen vor meinem Haus beginnend bis hin zum Wahllokal Schmierereien gesichert, die ebenso Herrn Q. angelastet werden konnten. Zur Bundestagswahl kurze Zeit später tauchten ebenso wieder Schriftzüge von ihm auf. Das lustigste Erlebnis war allerdings ein paar Tagen nach der ersten Schmiererei. Da versuchte der Verwalter der Eigentümerin der Garagen, an deren Rückwand Q. die Schmierereien angebracht hatte diese zu entfernen. Q. stand bei ihm und sprach mit ihm. Als sich einige Zeit später Q. entfernte, ging ich zu dem Verwalter und fragte ihn, ob er denn wüsste, wem er die Schmierereien zu verdanken habe. Er verneinte und sein Erstaunen kannte keine Grenzen, als er erfuhr, das eben dieser Herr Q. der ihm eben noch, nach Aussage des Verwalters, Tipps gegeben hatte, wie man die Schriftzüge am besten entfernen könne, derjenige war der dies auf seine Wand gesprüht hat… Was ein abgekochter Hund, der Herr Q.! Respekt! Nach inoffiziellen Informationen soll der Strafbefehl, der Q. zugegangen ist, im mittleren 4-stelligen Bereich gelegen haben. Ob er dagegen Einspruch eingelegt hat, was dann möglicherweise ein Verfahren vor Gericht nach sich zieht, ist mir nicht bekannt, jedenfalls habe ich noch keine Ladung zu einem Gerichtstermin bekommen.
Seit der Bundestagswahl hängt bei mir im Fenster ein recht großer Zettel mit der Aufschrift „EkelhAfD“ und“FCK AFD“. Auch dies muss er sich jeden Tag anschauen. Das macht ihn natürlich mir gegenüber nicht weiter positiv eingestellt.
Als im letzten Jahr der Bundesparteitage dieser unseligen Partei in I. war, waren natürlich Q. und auch ein weiterer Funktionär, der in unmittelbarer Nähe wohnt, ein aktiver Bundespolizist, mit von der Partie. Zufälligerweise war ich gerade auf dem Weg nach unten und konnte durch das Treppenhausfenster gut sehen, wie beide an meinem Auto standen und den Anti-AfD-Aufkleber und den Aufkleber von „Die Partei“ anschauten. Anschließend zeigte Q. dem Bundespolizisten L. wo ich wohne. Am Fenster stehend konnte ich den Beiden huldvoll-freundlich zuwinken…
An Silvester soll er, nach mehreren Zeugenaussagen, mit einer Pistole in der Hand vor seiner Tür gestanden haben und auf unser Haus gezielt haben. Leider haben meine Nachbarn nicht die Polizei gerufen. Aber diese Information besitzt die Polizei auch schon…
Bis August 2018 war dann Ruhe. Anfang des Monats schickte mir eine Bekannte Nachricht, das Q. an seinem Haus, einem Mietshaus, dessen Eigentümer er ist, Kameras anbringt. Eine Kamera hängt an seinem Küchenfenster im EG, die andere über dem Eingang. Die am Küchenfenster war eindeutig auf unser Haus gerichtet, speziell auf meine Wohnung. Er stellte sich sogar vor mein Haus und schaute, ob die Kamera auch wirklich auf uns gerichtet ist. Auf Ansprache einer Mitbewohnerin, was das werden solle und das dies nicht zulässig wäre wurde er pampig und meinte, das er das dürfe, weil es sich um sein Haus handele an dem die Kamera hing und im Übrigen könne sie gerne die Polizei rufen und ihn anzeigen. Meine Nachbarin antwortete, das sie das als gute Idee ansähe und verschwand im Haus. Allerdings nur um ihr Handy-Ladegerät zu holen, das sie vergessen hatte, was aber Q. nicht wusste. Als sie wieder rauskam war er flugs rübergegangen und hatte die Kamera weggedreht…Im weiteren Verlauf des Tages beschäftigte er sich mit der Ausrichtung der Kameras und der Begutachtung seines Werkes. Am Abend waren die Kameras vorm Küchenfenster auf den Vorgarten und den Eingangsbereich des Hauses ausgerichtet und die Kamera über der Tür filmte den Eingang, den davor liegenden Gehweg und auch noch einen Teil der Straße. Meine Nachbarin nutzte die Gelegenheit als sie in der Stadt zwei nette junge Polizisten traf und fragte nach der rechtlichen Zulässigkeit solcher Aktionen. Die Antwort war recht eindeutig: Privatgrund ja, öffentliche Bereiche grundsätzlich nein, mit Einschränkungen. Dem Rat, man könne in solchen Fällen durchaus die Polizei einschalten, folgte dann eine andere Nachbarin. Kurze Zeit später kam tatsächlich ein Streifenwagen vorgefahren und macht Fotoaufnahmen der Situation. Ich habe dann auch die Gelegenheit genutzt und eine Beschwerde an die Landesbeauftragte für den Datenschutz geschrieben. Was ich nicht wusste, mittlerweile hatte sich auch schon drei weitere Personen ebendort beschwert. Am nächsten Morgen fing Q. an und fummelte wieder an seiner Kamera herum und baute ein neues Exemplar an. Das Ausrichten und Anschließen dauerte mit Unterbrechung den ganzen Tag. Am Abend war dann die neue Kamera ausgerichtet und er konnte sich seines Werkes erfreuen. Die Ausrichtung der Kameras hatte sich natürlich nicht geändert… Ich habe mir abends die Freiheit genommen, wie auch schon am Tage zuvor, die Situation der Überwachung mit eigenen Fotos zu dokumentieren… Natürlich nur von öffentlichem Grund aus, bzw vom Nachbargrundstück aus. Das das wichtig ist, stellt man gleich fest… Der nächste Tag war auch wieder ein Tag, den Q. mit diversen Arbeiten an seiner Kamera verbrachte. Er hatte sich jetzt eine WLAN-Kamera besorgt und versuchte diese in sein Netz zu bringen, damit er jederzeit seine Kameras via App abrufen könne. Da das nicht klappte, war er damit beschäftigt, das Netzwerkkabel einzustöpseln, Kamera ausprobieren, Netzwerkkabel raus, WLAN-Antenne rein und wieder ausprobieren, klappt nicht… Also alles zurück und wieder von vorne… Den ganzen Tag. Dann fing er an ein Loch für die Kabel durch sein Mauerwerk zu bohren. Durch den Fensterrahmen wollte er nicht, also bohrte er zwei schräge Löcher am Rahmen vorbei durchs Mauerwerk. Da er mit dem Bohrer nicht auf Anhieb das zuvor gebohrte Loch von der anderen Seite traf, beschäftigte ihn dies auch geschlagene 2 Stunden… Es war einfach herrlich anzuschauen, wie er sich abmühte auf der Leiter von Außen und Innen am Fenster. Wie er versuchte die Kabel durchzuprokeln und wieder den Bohrer nehmen musste… Auch der nächste Tag ging mit diesen Arbeiten ins Land. Am späten Nachmittag stellte ich mich natürlich wieder vor sein Haus und fotografierte die neue Situation zu Dokumentationszwecken. Als ich auf der Rasenfäche des Nachbargrundstückes stand um, entlang der Hauswand, die Ausrichtung der Kameras festzuhalten sah ich, wie Herr Q. und seine Frau E. aus dem Auto stiegen, das etwa 2 Häuser weiter geparkt war. Da ich mit meinen Aufnahmen fertig war, ging ich normalen Schrittes rüber zu unserem Haus. Q. hatte mich natürlich gesehen, sprach mich aber nicht an. Eine Stunde später war ich mit einem Bekannte einkaufen beim in der Nähe befindliche Supermarkt. Auf dem Rückweg überholten wir Q., der augenscheinlich auch aus Richtung Supermarkt kam. Wir hatten ihn dort nicht gesehen, was aber auch nicht verwunderlich war, da sich dort auch noch andere Geschäfte befanden unter anderem eine Post… Das wird gleich wichtig!… Später Abends kam ich dann von meiner Freundin nach Hause und traf Q. in seinem Vorgarten an, wo er, wie jeden Tag, morgens und abends seinen Garten wässerte. Er lächelte mich an und grüßte mich freundlich, was er sonst nie gemacht hat…Obacht, dachte ich mir, da ist etwas im Busche! Wie heißt es so schön bei den Lateinern: Traue den Danaern nicht, auch wenn sie Geschenke bringen…Und siehe da, am nächsten Abend fand ich eine Benachrichtigungskarte der Post in meinem Briefkasten, auf der mir ein Einschreiben mit Rückschein avisiert wurde, das ich am nächsten Tag in der Postfiliale abholen könne. Einschreiben mit Rückschein? Wer schreibt mir soetwas? Öffentliche Stellen tun so etwas nicht, bleibt nur ein Privater. Da fiel mir ein, das der letzte Brief, den mir Q. geschrieben hatte, der, mit den Lügen über angebliche Beweise zu meiner Täterschaft um die Plakate, auch ein Einschreiben mit Rückschein war. Den Tag verbrachte Q. wieder mit weiteren Arbeiten an seiner Fensterkamera. Sie wurde jetzt an die Fensterleibung gesetzt, das Kabel wurde nochmal in einer mehrstündigen Aktion durch ein neues Loch am Fenster geführt. Als ich abends Q. wieder beim Wässern seines Gartens antraf, war von seine vorabendlichen Freundlichkeit nichts mehr da… Hatte er am Ende Post von der Landesbeauftragten bekommen? Nachfrage bei einem Nachbarn, der sich telefonisch beschwert hatte, ergab, das die Dame schon einen schönen Brief mit Hausaufgaben für Q. losgeschickt hatte…Inhalt war in etwa, das man Auskunft über den Grund für die Installation verlangte, wie wird aufgezeichnet, was wird aufgezeichnet, welche Kameras werden eingesetzt, welche Ausrichtung haben die Kameras. Weiterhin soll die Vorlage sämtlicher Einverständniserklärungen der Mieter gefordert worden sein. Dieser war wohl angekommen. Am nächsten Morgen beobachtete die Kamera an seinem Fenster lediglich die Blattläuse auf dem Rosenstock, der sich direkt neben dem Fenster befand und auch Teile des Fahrradständers, die Kamera über dem Eingang schaute sich den Rasen vor seinem Hause an. Mittlerweile hatte Q. auch seine Mieter über die Kameras informiert und um deren Zustimmung geworben. Er brachte „persönliche, sicherheitsrelevante Vorkommnisse“ ins Spiel, zwei Mieter würden die „Bedrohungslage“ kennen…Weiterhin hätte jemand Fahrräder von Mietern gestohlen und beschädigt. So wie er mit den Fahrrädern der Mieter umgeht, wenn sie ihm scheinbar im Weg stehen, könnte er derjenige gut sein, der die Fahrräder beschädigt hat…
Bis zum heutigen Tag hat es im Übrigen keinerlei Beschädigung seines Eigentums gegeben, es ist nicht zu einer Zusammenrottung von finsteren Gestalten vor seinem Haus gekommen… Nichts, aber auch gar nichts ist passiert…Ob er sich anderswo möglicherweise weitere Nicht-Freunde gemacht hat, kann ich nicht beurteilen, aber die ins Feld geführte Bedrohungslage ist nicht nachzuvollziehen…
Der Brief, den ich mir am Mittag abgeholt habe, war tatsächlich von Q. Er hatte mich bei meinen Fotografierereien beobachtet und beschuldigte mich nun das ich widerrechtlich sein Grundstück betreten hätte und erteilte mir Hausverbot. Weitere wirre und auch lustige Anschuldigungen und Belehrungen siehe Bild….
Das Dumme daran ist nur, das mich zwei Nachbarn gesehen haben, wie ich fotografiert habe und beide haben bezeugt, das ich nicht auf dem Grundstück war. Wieso auch, von außerhalb ist das genauso gut zu fotografieren und wozu gibt es einen Zoom an den Kameras? Er hatte also definitiv wieder gelogen und er hat seine Frau auch dort mit hinein gezogen. Weiterhin konnte er es aus der von ihm beschriebenen Position nichts sehen, da er sich angeblich im Auto befand und aus dieser Position nicht über die Hecke schauen konnte, die höher als sein Auto ist. Ich nutzte natürlich die Gelegenheit, das ich nach Abholung des Briefes bei ihm vor dem Haus parken musste, für ein paar weitere Fotos….Die Kamera am Küchenfenster war mittlerweile damit beschäftigt ausschließlich das Rasenwachstum vor seinem Fenster zu beobachten, die Kamera vor dem Eingang, die übrigens nach Einschätzung des Sachbearbeiters beim Landesbeauftragten lediglich eine Fake-Kamera ist, beobachtet den grünen Müllcontainer.
Meine Reaktion auf den Brief blieb natürlich aus… Warten wir mal ab, ob er sich wieder meldet.
Mittlerweile hat sich an der Kameraposition nichts mehr geändert. Am Tag der Briefabholung hatte er den AfD-Kollegen bei sich, der bei der BP ist, dieser musste dann auf der Straße hin und her gehen, damit Q. prüfen konnte, ob die Kamera auch wirklich nichts von dem öffentlichen Raum aufzeichnet…
Neuerdings hat er in seinem Küchenfenster eine Halogen-Schreibtischlampe stehen, mit der er abends und morgens unser Haus „anstrahlt“. Die Leistung dieser Lampe ist eher lächerlich, sie blendet allerdings, wenn man aus dem Fenster schaut. Sie erhellt das Haus kaum merkbar und da alle aus dem Haus nach hinten heraus schlafen und sowieso abends die Vorhänge, bzw. Jalousien zu haben, ist dies lediglich ein weiterer hilfloser Versuch uns zu ärgern. Ganz im Gegenteil, jeder wartet abends darauf das das Licht angeht um dann freundlich in seine Richtung zu winken…Mittlerweile hat er aus Angst davor von einem Passanten oder Autofahrer wegen mutwilligen Blendens die Lampe so hoch gedreht, das sie eher den Flugverkehr stören würde als das sie uns stört. Er macht auch schon nach vorne raus kaum noch die Vorhänge hoch. In seiner Küche sind die Rollos mindestens immer bis zur Hälfte runter, im Zimmer daneben, sind sie immer ganz runter. Unten bleibt lediglich etwas Platz für die Katzen. Abends wird dann noch zusätzlich ein Vorhang hinter dem Rollo geschlossen. In der Küche werden nach dem Ausschalten der Lampe die Rollos auch ganz herunter gezogen. Ein Leben in der Dämmerung…
Ja, und er kümmert sich aufopferungsvoll um seinen Vorgarten. Jeden Morgen und Abend und manchmal auch noch Mittags wird gewässert. Da steht er dann und gibt seinen Pflanzen das kostbare Nass. Mal lässig an den grünen Müllcontainer gelehnt, den Sprühkopf auf Strahl gestellt und zielgenau die Pflanzen bespritzt. Dann wieder mit Gießfunktion von oben in die Hecke oder lässig mit der Hand in der Tasche dem Rasen das gegeben, was er nötig hat. Das ist mittlerweile Tradition bei ihm. Da stört es nicht, wenn es den ganzen Tag über geregnet hat, so wie heute… Gewässert werden muss! Manchmal spritzt er auch den Dreck von seinen Weg vom Haus bis zur Straße hinab und treibt mit scharfen Strahl die braune Brühe auf die Straße. Das er dabei sein direkt vor dem Haus stehendes Auto braun sprenkelt, nun ja, passt…In diesem heißen Sommer hat keiner seine Pflanzen im Vorgarten gewässert. Bei allen ist lediglich der Rasen etwas braun geworden und niemand musste Unkraut jäten oder den Rasen mähen. Dank der intensiven Bewässerung darf Q. jetzt regelmäßig Unkraut zupfen und Rasen mähen. So macht man sich auch Arbeit.
Achja, mittlerweile hat er auch in seinem Auto Dashcams… Vorne und hinten… Die Bedrohungslage wird offensichtlich immer größer und ist omnipräsent…meint er…Die Angst vor irgendetwas muss derartig groß sein, das es möglicherweise schon psychopathische Züge annimmt. Ich bin kein Fachmann, aber meiner Meinung nach ist das ein kranker, alter Mann…
In den letzten Tagen hat sich die Kamera am Fenster dann doch wieder etwas bewegt… Soweit hoch, das sie eindeutig den vor dem Haus liegenden Gehweg mit im Visier hat. Es reichte dem braunen Klaus wohl nicht mehr dem Rasen beim Wachsen zuzuschauen, es musste Abwechslung her. Vor ein paar Tagen wurden wir dann Zeugen eines intensiven Gesprächs zwischen Klaus Q. und eine Herrn im Anzug. Sie standen beide auf dem Grundstück und auch davor. Beide mit Papieren bewaffnet und es schien, als das der Herr im Anzug, hinterher erfuhren wir das es sich um einen Rechtsanwalt handelte, nicht mit den Kamerapositionen einverstanden war. Sein mehrfaches Zeigen auf die Kamera und das dazugehörige Kopfschütteln waren eindeutig. Von wem der RA war haben wir nicht erfahren können, ob es ein RA war, den Klaus Q. eingeschaltet hatte wegen des Schreibens von der Landesbeauftragten, oder dieser im Auftrage eines Nachbarn dort auftauchte, weil der sich gestört fühlt, oder sonstwer, wir wissen es nicht. Eindeutig war nur die Ablehnung der jetzigen Kameraposition am Küchenfenster. Ein paar Tage nach dem Besuch des Rechtsanwaltes und mutmaßlicher Post von der Landesbeauftragten, denn es gab offensichtlich wieder mehrere Beschwerden weil sich der Blickwinkel der Kamera geändert hatte, schaut die Kamera nur noch trüb auf den Rasen und muss Klaus mehrfach am Tage dabei anschauen, wie er sein Feuchtbiotop vor der Küche wässert. Dafür wird eifrig abends gegen 19:30, also momentan noch vor Sonnenuntergang, die Lampe in der Küche angeschaltet, die auf unsere Häuser „leuchtet“… Abends gegen 22:30, wenn er zu Bette geht, macht er aus, aber morgens um 5:30, wenn ich aufstehe, leuchtet sie wieder lustig in unsere Richtung. Auch die Position der Fake-Kamera, ein Modell der Firma Avidsen, gibts bei Hornbach für bummelige 17,89 €, hat sich etwas geändert. Sie „schaut“ jetzt den Eingangsbereich und auch den Gehweg an. Da wir aber wissen, das es sich nur um ein Dummie handelt, soll er sein Spielzeug behalten…Bei der anderen Kamera handelt es sich um eine der Firma Abus, PPIC34520 LAN, WLAN IP, dafür hat er schon etwas mehr Geld ausgeben müssen. Sie ist momentan bei Conrad für ca. 179,00 € zu haben… Zusätzlich hat er jetzt auch in eine Zeitschaltuhr investiert. Jetzt geht die Lampe morgens gegen 5:00 an und dann später wieder aus, da bin ich aber auf Arbeit. Abends geht sie um 19:45 an und um 23:00 wieder aus. Jetzt kann man sich endlich mal darauf verlassen, das es feste Zeiten gibt, wo man kein Licht in der Küche machen muss, da der braune Klaus für Beleuchtung sorgt. Vorher war das doch sehr undeutsch unpünktlich bei ihm…Nachdem nun die Kamera seit zwei Wochen wieder in einer rechtskonformen Position war, hat der Herr Q. sich jetzt entschlossen die Position wieder soweit zu korrigieren, das die Straße mutmaßlich wieder mit in den Blickwinkel gerät. Wenn man abends an seinem Haus vorbei geht, schaut man direkt in die Optik der Kamera. Die Landesbeauftragte für den Datenschutz hat mir mittlerweile geschrieben, das Herr Q. seine Hausaufgaben gemacht hat und die Kamera so weit verstellt hat, das es zur Zeit keine Beobachtung des öffentlichen Raumes gibt. Allerdings ist sie offensichtlich von mehreren Anderen schon informiert worden, das sich die Kameraposition nun schon wieder, trotz Vorgaben des Datenschutzes, verändert hat. Die Bußgelder für solche Aktionen sollen recht ordentliche sein. So wie ich gehört habe, soll die zuständige Sachbearbeiterin sehr ungehalten gewesen sein. Schauen wir mal, was passiert. Noch steht die Kamera sehr hoch. Es ist schon erstaunlich, das ein Mensch, der sich permanent über angebliche Rechtsbrüche andere aufregt und dagegen zu Felde zieht, selbst das Recht nicht anerkennt. An Recht und Gesetz müssen sich im braunen Universum immer nur die Anderen halten… Er nicht! Siehe auch die Geschichte vom braunen Hans-Heinrich…Mittlerweile verbarrikadiert sich der braune Klaus immer mehr. Im Zimmer, das nach vorne zur Straße raus ist, gehen die Rollos den ganzen Tag nicht hoch. Zum Abend hin wird sogar noch ein Zweites dahinter herunter gezogen. In der Küche sind die Fenster geteilt. In einem steht seine Halogen-Schreibtischlampe und eine Pflanze, im anderen außer einer Pflanze nichts. Hinter der Schreibtischlampe wird das Rollo so weit heruntergezogen, das es noch gerade über der Lampe ist, das Andere bis ganz unten. Nach Einbruch der Dunkelheit sieht man ihn gar nicht mehr draußen. Tagsüber allerdings ist er sehr beschäftigt. Morgens gehts los mit Wässern, dann wird der Müll sortiert, Rasen gemäht, Unkraut gezupft oder etwas anderes gemacht. Letzten Donnerstag hat er mit großer Hingabe seinen Fußabtreter entrostet. Das Geräusch der Bohrmaschine mit der Drahtbürste erfüllte mind. 3 Stunden die Straße. Danach und zwischendurch noch wässern. Am Samstag war er schon um 7:00 auf und hat den Garten gewässert und seinen Fußweg gewaschen. Danach hörte man immer wieder das Klappen der Mülltonnendeckel. Es war wohl wieder mal aufräumen angesagt. Ich bin dann weggefahren und konnte sehen wie er den Müll aus einer Plastiktüte einzeln begutachtete um ihn dann zu entsorgen…Er muss große Mengen an Unrat im Keller lagern, wenn von dem Umbau des Nachbarhauses ein Container steht, sieht man wie er immer wieder nach Einbruch der Dunkelheit Müll in den Container entsorgt. Da er solch einen Müll-Kontroll-Fimmel hat, er wühlt die Mülltonnen seines Hauses durch und schaut ob auch ordentlich getrennt wurde, wirft ein Mieter schon seinen Müll in die Tonne des Nachbarhauses oder den Container. Ich habe den braunen Klaus mal beobachten können, wie er den Müll in den Tonnen seines Hause durchgeschaut hat. Eigentlich wollte ich weg, aber es war zu köstlich anzusehen. Er wühlte mit beiden Armen in dem grünen Müllcontainer herum, zog Müllsäcke heraus und kontrolliert sie. Sie wurden teilweise aufgerissen und der Inhalt begutachtet. Irgendwer hatte wohl einen braunen Kartonumschlag in die falsche Tonne geworfen und die Adresse drauf gelassen. Dieser Umschlag wurde doch glatt in den Briefkasten des Betroffenen zurückgesteckt. In der Altpapiertonne fand er Briefe, die wurde erst mal gelesen und wieder reingeworfen. Gelbe Säcke werden auch kontrolliert, wenn der Inhalt nicht ordentlich sortiert war, wurden sie vor die Tür des Hauses geworfen…blauen Altpapiersäcken kann es ebenso ergehen. Nur der Biotonne widmet er sich nicht,. Das finde ich persönlich sehr schade. Was könnte einem da so alles entgehen…Steht an der Straße Sperrmüll, so ist Klaus Q. sofort zur Stelle und durchwühlt den Müll, ob er nicht etwas findet… Ich muss ehrlich sagen, wenn er nicht mehr hier in der Straße wohnen würde, wäre es um ein vielfaches langweiliger. So haben viele Nachbarn seinen Spaß mit ihm… Ob er sich dessen bewusst ist?
Neuerdings stehen in seinem Vorgarten zwei Solarlampen mit Bewegungsmelder. Seine Kamera am Küchenfenster ist ja von etwas minderer Qualität, was die die Bilder bei Dunkelheit angehen. Da erhofft er sich, wenn denn dann möglicherweise ein Links-Grün-versiffter-Gutmensch, oder vielleicht sogar ein Islamist, bei ihm durch den Garten schleicht und ihm was böses will, das nicht nur die Kamera ausgelöst wird und aufzeichnet, nein, auch die Lampen gehen an und geben dem ganzen dann etwas Licht… Klappt nur leider nicht, weil niemand bei ihm durch den Garten schleicht. Lustigerweise habe ich herausbekommen, das die Kamera auf einen, sehr schwachen Laserpointer reagiert, sobald man in den Sensor der selbigen leuchtet. Dann gehen die Infrarot LED an der Kamera an und lösen damit dann offensichtlich die Solarleuchte aus. Das ganze wird mutmaßlich aufgezeichnet, aber leider ist nichts auf den Bildern zu sehen. So wie ich Herrn Q. kenne, läßt er sich von der Kamera eine Push-Nachricht schicken, aber es ist nichts da, wenn er seine Aufzeichnungen anschaut. Lediglich die Leuchte ist leer, der Strom verbraucht. Mittlerweile hegt er wohl den Verdacht, das ich mit der ständigen Aufzeichnung der Kamera zu tun habe und er hat zumindest die Leuchte in einem Busch platziert. Da wird sie aber durchaus auch noch ausgelöst und leuchtet dann lustig vor sich hin, ohne das sie eine relevante Bedrohungsszene erhellt…Zum Abbau oder Neuausrichtung der Kamera konnte er sich noch nicht erschließen. Wenn ich den Herrn Q. jetzt draußen sehe, grüße ich ihn sehr freundlich und frage ihn, wie es ihm geht, was seine Kamera und die Leuchten machen und ob alles zu seiner Zufriedenheit funktioniert…. Er reagiert darauf nicht, aber ich denke, es wurmt ihn schon etwas, vor allem wenn ich ihn laut und quer über die Straße begrüße. Da er immer noch abends fleißig in unsere Wohnungen leuchtet, habe ich mir auch mal erlaubt, ihm, wenn er denn dann tatsächlich abends bei Dunkelheit sein Haus verlässt und ich es mitbekomme, ihm mit meiner wunderbaren LED-Taschenlampe ein wenig den Weg zu erhellen. Nach dem 2. oder 3. Mal hat er sich eine eigenen Taschenlampe gekauft und ist bei einer solchen Aktion ganz schnell in seinem Treppenhaus hochgeflitzt um dann von dort in meine Wohnung zu leuchten. Außer das etwas die Laibung und die Wand erhellt wurden hat das aber nichts gebracht, da er schräg gegenüber von mir wohnt…Letztens habe ich mit einem Nachbarn zusammen für den Datenschutzbeauftragten nochmal ein Foto von seiner Kamera gemacht. Wir standen dazu im Garten des Nachbarhauses und fotografierten entlang der Hauswand. Dabei haben wir uns unterhalten und das hat der braune Klaus wohl mitbekommen und kam ganz schnell aus seinem Haus. Mein Nachbar und ich haben uns dann extra lange noch vor unserem Haus unterhalten und Klaus musste sich die ganze Zeit im Garten beschäftigen um zu verhindern, das wir nochmal in den Bereich seines Grundstücks kommen… Ich bin ja mal gespannt, was ihm als nächstes einfällt. Vielleicht bekomme ich ja mal wieder einen Brief von ihm mit neuen Lügen und lustigen Formulierungen.
Heute Abend haben der braune Klaus und sein AfD-Kumpel, der braune Hans-Heinrich (siehe unten) eine ganze Weile vor seinem Haus gestanden und er hat ihm sein Leid geklagt. Das war daran zu merken, das er mehrfach zu mir heraufdeutete und -schaute. Ja, diese armen braunen Gesellen, sie sind schon nicht zu beneiden…
Die Lampe leuchtet immer noch…Mittlerweile sind einige lustige Dinge passiert. Vor ein paar Tagen stand abends bei ihm ein Mann im Garten und schrieb auf seinem Handy. Ein Hund, offensichtlich der des Mannes in seinem Garten, lief munter durch Q’s Garten und schaute sich die Blumen an… Warum zum Einen der Mann in seinem Garten stand und zum Anderen der Hund dort mehrere Minuten den Garten durchstöbern konnte ist mir schleierhaft, wahrscheinlich war es nur ein Zufall…oder eine gezielte Provokation. Apropos Provokation, ich gebe zu, es macht mir einen Heidenspaß unseren Helden der AfD auf Trapp zu halten. Seine Kamera geht bei Einbruch der Dunkelheit in den Aufnahmemodus und scheint die ganze Nacht aufzunehmen. Wenn die Kamera aber vorher ausgelöst wurde, so erhält er ja eine Nachricht aufs Handy. So ist es mir in den letzten Wochen mehrfach gelungen mit Hilfe eines Pointers die Kamera auszulösen. Dies hatte zur Folge das der Klaus kurze Zeit später an seinem Fenster stand und intensiv durch selbiges spähte. Ich habe mich natürlich gehütet weiter mit dem Gerät zu hantieren… Er selbst sieht auf der Aufnahme bestenfalls einen kleinen Lichtpunkt, oder Blitz, weiß aber dadurch nicht woher dieser kommt. Klar ist ihm bewusst, das ich dahinter stecke, aber was will er machen. Seine Lampe geht jetzt auf Grund der früher einsetzenden Dunkelheit, wir haben jetzt Anfang November, schon um 18:30 an und um 23:00 wieder aus. Als ich ihm vor ein paar Tagen die Kamera mal wieder ausgelöst hatte und er wieder minutenlang hinter seinen Fenster stand um mich inflagranti zu ertappen, hat er sie dann schon um 16:30 angemacht. Die Halogenlampe frisst ordentlich Strom. Wenn ihm mal die Kosten nicht die letzten paar Haare vom Kopf fressen… Manchmal ist die Lampe auch noch um 0:00 an… was da mit seiner Zeitschaltuhr los ist weiß ich auch nicht. Lediglich als er beim Landesparteitag in Oldenburg war, und seine Frau alleine zu Hause, war die Lampe aus. Möglicherweise ist sie intelligenter als er, aber das weiß ich natürlich nicht, zumal sie früher bei Facebook und Twitter auch aktiv war und fleißig die Lügen der AfD retweetet und geliked hat. …Als ich heute nach Hause kam, es war ca 17:30, erleuchtete mir seine Lampe schon fleißig den Weg. Da er in der Küche stand und werkelte, wollte ich ihm was Gutes tun und habe ihm auch die Szenerie für einen kurzen Moment erhellt. Er verschwand aus der Küche und machte das Licht sowohl in der Küche als auch im Flur aus. Danach kam er wieder zurück. Er ist wohl der Meinung, das ich ihn nicht sähe, aber er ist sich nicht bewusst, das ich alleine dadurch, das, wenn er zum Fenster geht, seine rote Herduhr verdunkelt wird, weiß, das er am Fenster steht. Ich habe mir dann den Spaß gemacht zu ihm rüberzuwinken… Prompt flammte auch das Blitzlicht seines Handys auf. Danach hat er sich ein Fernglas geholt und ca. 15 Minuten bei kleiner Beleuchtung hinter dem Fenster gestanden und rübergeschaut. Wir haben im Wohnzimmer gesessen und gegessen und ab und an ist jemand ans Fenster gegangen und hat ihm zugewunken… Irgendwann ist es ihm zu blöd geworden und er ist wieder in den Tiefen seiner Wohnung verschwunden.
Aber es hat doch Konsequenzen gehabt… Er hat offensichtlich am heutigen Morgen sein Fenster umgebaut. Der Kosmetikspiegel steht nicht mehr in der linken Fensterhälfte, sondern rechts. Dafür wurde die große Pflanze von rechts nach links gestellt, die mit dem versilberten Topf. Jetzt kann er rechts das Rollo bis fast zum nutzlosen Spiegel runtermachen und links verdeckt dann die Pflanze den Einblick in die Küche. Wenn er links dann das Rollo runterzieht, kann ich ihn nicht mehr sehen… denkt er…Hat er Licht in der Küche an, sind er und seine Frau immer noch gut zu sehen. Dabei hat er die Lampe aber wieder mal so verdreht, das Sie eher den Flugverkehr beeinflusst, als das sie in unser Haus scheint. Außerdem leuchtet morgens die Lampe nur noch von 6:15 bis 7:00 und abends mal ab 16:30 oder 17:30 bis 23:00 oder 00:00 oder vielleicht länger oder kürzer…Es ist wirklich kein Verlass mehr auf die Rechten!
Mitte November bekam ich Post vom Amtsgericht Hannover… Herr Q. hat Klage gegen mich eingereicht, weil ich Ihn mit der Lampe beschienen habe. Da blieb mir doch für einen kurzen Moment die Spucke weg. Er faselt etwas von einem Starklichtstrahler und das ich seine Frau gestalkt habe, weil ich angeblich in ihr Schlafzimmer geleuchtet habe und auch das Augenlicht der Katzen habe ich gefährdet, weil ich in seine Kamera geleuchtet habe. Als Grund nannte er, das ich Klage gegen Ihn eingereicht hätte und diese abgewiesen worden wäre und auch die Beschwerde bei der Datenschutzbeauftragten wäre abgewiesen worden. Beides natürlich Lügen, zum einen gab es keinerlei Klagen von mir gegen Q., die dann logischerweise auch nicht abgewiesen werden konnten und die Datenschutzbeauftragte hat sehr wohl Q. zu Änderungen an seiner „Überwachungsanlage“ aufgefordert. Das angeblich Stalking seiner Frau ist auch lächerlich und an den Haaren herbeigezogen, da das Fenster in ihrem angeblichen Schlafzimmer immer zugezogen ist. Ein Hineinstrahlen ist somit schon gar nicht möglich. Weiter hat er eine sehr wirre „Zeugenaussage“ von einer ehemaligen Nachbarin beigefügt in der sie seine Aussagen bestätigt und weitere Merkwürdigkeiten von sich gibt. So hätte ich angekündigt mit einer „Lichtmaschine“ Herrn Q. anleuchten, ich würde ständig am Fenster stehen um ihn zu beobachten und ich würde ihn lächerlich machen… Nun gut, die Art des Schreibens lässt kein besonders gutes Licht auf die Dame leuchten. Weiterhin behauptet sie, Herr Q hätte mir nachgewiesen das mit den Kameras alles rechtens sei. Da hat Herr Q sie wohl auch zu einer Lüge angestiftet, da es nie ein Gespräch zwischen Q. und mir gab. Die Antwort von mir an das Amtsgericht beinhaltet außer einer Forderung nach Zurückweisung der Anklage auch noch diverse Zeugenaussagen das Herr Q. seit Mitte August selbst mich und nicht nur mich, mit seinem Halogenstrahler im Fenster täglich über 7 Stunden belästigt. Weiterhin habe ich mir erlaubt, auf die falschen Aussagen in der Klagebegründung hinzuweisen. Die ganze Angelegenheit ist natürlich ein schönes Beispiel für die typische Täter/Opfer Umkehr der AfDler. Sie sind die Täter, stilisieren sich aber immer wieder zu Opfern… Im Übrigen leuchtet der Strahler aus seiner Küche immer noch in Richtung unser Haus. Mittlerweile ist noch ein weiterer LED-Leuchter hinzugekommen, der in wechselnden Farben leuchtet. Dieser steht eher parallel zu seinem Fenster und stört nicht, sieht nur albern aus… Vor allem wenn er rot ist. Hat was von Puff-Beleuchtung…Die Nachbarin Frau C., die Herr Q. als IM angestellt hat fungiert jetzt als seine Beobachterin. Immer wenn etwas auf der Straße ist, sei es, das ich mal wieder ein Foto von seiner Lampe gemacht habe, oder ich mit einem Nachbar stehe und erzähle, jedesmal, wenn Q. das mitbekommt telefoniert er und kurz darauf erscheint Sie am Fenster und beobachtet uns.
Am 8. Februar 2019 kommt es zu der im Zivilrecht vorgesehenen „Güteverhandlung“ vor dem Amtsgericht. Mal schauen was passiert… Im schlimmsten Fall wird der Klage stattgegeben und ich muss die Gerichtskosten tragen und Schluss ist.
Trotz seiner Klage wegen Belästigung durch meine „Starklichtstrahler“ ist es für Q. natürlich Ehrensache mein Haus immer noch mit dem Halogen-Strahler zu beglücken. Ihn ficht das nicht an, das er nun seit fast 5 Monate diese Belästigung von mir und auch der anderen Bewohner des Hauses praktiziert, sich aber gleichzeitig mit einer Klage gegen einige wenige Momente der Belästigung durch mich wehrt. Die Verlogenheit seiner Aktion bemerkt er nicht…Da ich jetzt regelmäßig zu Beweissicherungszwecken Fotos der Situation mache, man weiß ja nie, welche Lügen Q. der Richterin auftischt, hat er den Halogenstrahler so ausgerichtet, das er meine Wohnung nicht mehr beleuchtet, sondern dafür jetzt andere. Aber die Position verändert sich häufig. Ab und an mache ich mal ein Foto mit Blitz, damit er mitbekommt, das ich wieder ein Beweisfoto gemacht habe. Prompt ist kurz darauf, spätestens am nächsten Tag, die Lampe wieder so ausgerichtet, das sie mich nicht belästigt. Warum er allerdings diese Lampen in seinem Fenster benötigt, wird wohl erst mal sein Geheimnis bleiben…
Heute standen mein Nachbar L. und ich kurz vor unserem Haus, schauten uns die Beleuchtungssituation von Herrn Q. an und sprachen über die Handball-WM. Q. erschien vor dem Haus und wollte offensichtlich wegfahren, er darf ja wieder fahren, die Zeit des offensichtlichen Fahrverbots ist vorbei. Im Auto sitzend telefonierte er und kurz darauf erschien IMin C. am Fenster im 2. OG und beobachtete uns. Q. muss eine derartige Angst haben, das irgendetwas passiert, das er selbst vor solchen Dämlichkeiten nicht zurück schreckt. Zu seinem Leidwesen passiert ja auch absolut nichts … Er kann kein Opfer sein und wenn er es doch mal versucht zu sein, geht es meist nach hinten los…Erst nachdem C. dann auf ihrem Posten war, konnte Q. beruhigt wegfahren, denn er wusste die Sicherheit in den guten Händen seiner IM’in…😂
In einem weiteren Schreiben an das Gericht schwurbelt Q. was davon, das meine Zeugen falsche Aussagen vor Gericht machen würden, natürlich ohne Beweise, das die Fotos unprofessionell seien und sowieso falsch. Dann fabuliert er weiter darüber, ob die angebliche Attacke auf sein Auto, es wurde vor ein paar Jahren mal eine Scheibe, angeblich, bei ihm eingeschlagen und ein Reifen zerstochen, nicht auf mein Konto und das meines Nachbarn gingen, weil ja das Auto zu der Zeit in der Nähe unserer Häuser stand. Das wir alle drei so dicht beisammen wohnen, das unsere Fahrzeuge immer irgendwie in der Nähe von unseren Häusern stehen, ist für ihn auch nicht erheblich. Dann behauptet er, und versichert es sogar an Eides statt, das die Lampe nie nicht auf uns ausgerichtet war, und auch nur dazu gedient hat die Blumen zu erhellen. Wer glaubt allen Ernstes das eine Halogenlampe, die aus wenigen Zentimetern Entfernung auf eine Pflanze strahlt, gut für diese ist? Denn mittlerweile hat er die Lampe so gedreht, das sie nur noch seine arme Pflanze beglückt. etcetcetc. Er verstiegt sich in dem Schreiben auch zu der Vermutung, das ich massive psychische Probleme hätte und ähnliches. Immerhin ist das ein Schreiben ans Amtsgericht, das ist schon ganz ordentlich. Er liefert angebliche Beweise, für die er allerdings keine Belege hat, sondern nur etwas raunt, schwurbelt und schwiemelt. Zu guter Letzt beklagt er sich noch darüber, das seine Katze Minki letztens von ihm beerdigt werden musste, da sie gestorben sei. Das war die Katze, die immer im Fenster saß und meine „Lichtattacken“ mit dem „Starklichtstrahler“, der „Lichtmaschine“ und der „Stroboskopstrahlung“ ertragen musste… Sie war gestorben einfach so gestorben, 4 Wochen nachdem ich die „Attacken“ die weder ihr galten, noch sie betrafen, oder trafen, eingestellt hatte. Am gestrigen Freitag war dann die „Güteverhandlung“ vor dem Amtsgericht. Er hatte ca 7 Personen mitgebracht. Es schien, als wenn er dort vor Gericht die große Q-Show abziehen wollte und den anwesenden Freunden zeigen wollte wie gerissen und schlau er ist. Leider kam es alles ganz anders. Dazu gleich mehr.
Er beriet sich lange noch vor dem Saal mit einem Herr, der schon so in etwa wie ein Rechtsanwalt aussah. Ich weiß nicht wirklich, wie ein Rechtsanwalt aussieht, aber der sah mir danach aus. Dann wurden wir aufgerufen und wir strömten in den Saal. Die Richterin, eine resolut aussehende Dame, war etwas erstaunt ob des Andrangs. Wir bekamen unsere Plätze angewiesen, ich zu ihrer Rechten, Q zu ihrer Linken. Der Rest besetzte die Stühle im Zuschauerraum. Auf die Frage der Richterin wer denn das alles sei, antwortete Q, es seinen interessierte Freunde… Sie eröffnete die Verhandlung und stellte den Sachverhalt aus Ihrer Sicht dar und man konnte deutlich merken, das es ihr mächtig gegen den Strich ging, das sie solch eine Klage verhandeln müsste. Sie wusch uns beiden etwas den Kopf und sagte auch deutlich, das das alles ein ziemlicher Unsinn sei, was da abgelaufen wäre, ich glaube auch etwas von Kindergarten gehört zu haben. Recht hatte sie, das muss ich dann doch zugestehen. Sie schlug sehr schnell einen Vergleich vor. Das passte Q. natürlich nicht in den Kram und er forderte das Wort, das er auch erhielt. In seiner kurzen Ansprache zeigte er sich sehr unwillig über einen Vergleich und man merkte deutlich das er eine scharfe Verurteilung von mir wollte. Er verwies noch auf ein Schreiben, das er noch drei Tage vor dem Termin bei Gerichte abgegeben hatte. Diese Schreiben war mir nicht bekannt und die Richterin fand es nach kurzem Suchen und übergab es mir. Ich habe es kurz überflogen, es schien diesmal tatsächlich von einer Person zu stammen, die sich mit juristischen Formulierungen auskannte und fasste eigentlich das letzte Schreiben von Q. zusammen, allerdings ohne den ganzen andern Blödsinn darin. Das die Behauptungen und die Beweise darin trotzdem faktisch falsch waren, ist dann eine andere Sache, das konnte der Verfasser nicht wissen, da ihm Q. sicher nicht gesagt hat, das er sich das alles zusammengereimt und aus den Fingern gesogen hat. Die Richterin schnitt ihm aber das Wort ab und erklärt Q., das sie, wenn er nicht Ihrem Vergleichsvorschlag folge, die Klage zurückweisen würde, da er kein Rechtsschutzbedürfnis hätte, da die Klage nicht beim Amtsgericht einzureichen sei, sondern erst zu einer Schiedsstelle gemusst hätte. Q. sackte etwas zusammen auf seinem Stuhl und wurde unruhig. Seine erste Frage war, was das denn kosten würde, da die Richterin ausführte, das in diesem Falle die Kosten des Verfahren geteilt würden. Kurzes rechnen der Richterin, 73 € pro Nase. Q. bat um eine Pause um sich mit seinem, im Saal anwesenden „juristischen Beistand“ zu besprechen, und verschwand mit dem nach RA aussehenden Herren kurz vor die Tür. Nach wenigen Sekunden erschienen beide wieder und er erklärte sich mit dem Vergleich einverstanden. Nächste Frage von Q. was denn mit seinen vorgeschossenen Gerichtskosten passieren würde… Ja , sagte die Richterin, die würde er wieder bekommen. Wenn er allerdings nicht dem Vergleich zustimmen würde, würde sie die Klage abweisen und die Knete wäre weg. Das ist natürlich bitter für ihn. Wie meinte ein guter Freund von mir: Er ist als Adler im Gericht gelandet und läuft jetzt als Suppenhuhn vor seinem eigens mitgebrachten Publikum rum. Ich bat dann auch noch mal um das Wort, da die Richterin ausgeführt hatte, das man doch beim nächsten Vorkommnis bitteschön mal miteinander sprechen sollte. Ich führte aus, das ein Gespräch mit Q. sehr schwierig sein könnte, da ja ein, nachweislich, nicht stattgefundenes Gespräch, schon zu einer Anzeige wegen Beleidigung geführt hat, was könne dann passieren, wenn solch ein Gespräch tatsächlich stattfindet. Q. blubberte dazwischen, das die Beleidigung stattgefunden hätte und er jetzt auf einmal sogar Zeugen hätte, ich wies ihn etwas scharf darauf hin, das ich zu der von ihm angegebenen Zeit überhaupt nicht am angegebenen Ort gewesen sein konnte und er selbst bei der Polizei, als er 14 Tage später die Anzeige erstattet, noch angab das es keinerlei Zeugen gab. Weiterhin erläuterte ich, das seine angebliche Blumenlampe bis vor kurzem noch ganz anders gestanden hat und sehr wohl, wie auch Zeugen bestätigten, meine Wohnung beleuchtet hat und mich geblendet hat. Sie war so ausgerichtet, das sie nur diesem Zweck dienen konnte. Auch dieses bestritt er und als ihm ihm dann Bilder von der Situation zeigte sackte er noch etwas tiefer zusammen. Ist schon unangenehm, wenn man vor seinem eigens mitgebrachten Publikum mehrfach der Lüge überführt wird. Irgendwie tat er mir dann schon etwas leid. Aber bei dem Ärger den er mir gemacht hat…
Mir hat er ja in jedem Schreiben „anwaltliche Beratung und Belehrung“ empfohlen, hätte er sich mal an seine Empfehlung selbst gehalten und wäre vorher zum Anwalt gegangen, dann wäre ihm diese krachende Niederlage und die Peinlichkeit erspart geblieben. Und da hat er sogar extra Publikum mitgebracht, damit es ihn hinterher ob seiner gerissenen und schlauen Taktik und ob seines umfassenden juristischen Wissens bewundern möge…
Nun gut, da muss er durch. Die Richterin formulierte den Vergleich, spielte das Band uns beiden noch mal vor, und wünschte uns beiden, nachdem sie und nochmal eindringlich darauf hingewiesen hat solch einen Unsinn zu unterlassen, ein schönes Wochenende. Nach einer knappen halben Stunde war der ganze Spuk vorbei. Herr Q. hatte bei meiner Ankunft auf mein freundliches „Guten Morgen“ nicht reagiert, jetzt stand er mit seinem „juristischen Beistand“ an der Tür und zog sich den Mantel an. Da ergriff ich die Gelegenheit und auch seine Hand, schüttelte sie und wünschte ihm noch alles Gute nachträglich zum Geburtstag. Er war so überrascht, das er sogar lächelte… Fröhlich lächelnd bahnte ich mir den Weg durch sein Publikum und ging wieder zur Arbeit.
Zu den ganzen unbewiesenen und haltlosen Anschuldigungen in seinen Schreiben mag ich nicht wirklich eingehen, aber es sind viele und für keine hat er je einen handfesten Beweis abliefern können. Insofern bleibt nur festzuhalten, das Herr Q., um es freundlich zu sagen, es mit der Wahrheit nicht so ganz genau nimmt. Und das als ehemaliger Pastor…Das er keinerlei Zeugen für seine Unterstellungen, Behauptungen und Lügen liefern konnte, begründete er vor Gericht damit, das er die Zeugen schützen müsse… Der Blick der Richterin sprach Bände…Schützen wovor? Dem linksgrünversifftenGutmenschen-Mob, oder eher davor, das er vor Gericht wieder mal vorgeführt wird als jemand der lügt…
Im übrigen ist seine Beleuchtung immer noch an. Er sprach vor Gericht von einer Weihnachtsbeleuchtung und einer Blumenleuchte und das er sie angeblich mittels Zeitschaltuhr so eingestellt hätte, das sie auch angehen, wenn er und seine Frau nicht zu Hause sind. Bisher waren die Lampen nur an, wenn er zu Hause war… man merkt also, das er sich gewaltig was vorräubert…
Jetzt sind einige Monate vergangen und es ist relativ ruhig an der blaubraunen Front. Einige Wochen nach der Verhandlung stand ich vor meiner Garage und unterhielt mich mit einer Nachbarin, als diese mich darauf aufmerksam machte, das ein Auto neben mir angehalten hat und der Fahrer wohl mit mir sprechen wollte. Es war der braunblaue Klaus mit seiner Dolly. Er hielt mir seine Hand hin und wollte sich mit mir versöhnen. Er faselte etwas von Hand reichen, vertragen und sich aussprechen, sogar von einem gemeinsamen Bier war die Rede….Wohlgemerkt, er sprach davon. Ich sagte ihm, das sich das mit dem Hand reichen ganz gut anhören würde, aber ich darauf bestehe, das er sich vorher schriftlich bei mir entschuldigt, ob seiner ganzen Lügen, Unterstellungen, Unwahrheiten und Verdrehungen. Er fragte mich mit großen Augen, was ich denn meinte und ich verwies ihn auf die Nazi-Geschichte, die Lügen und Unwahrheiten bezüglich der Lampengeschichte etc. Da meinte er nur ganz leise das er das nicht könne. Daraufhin wünschte ich ihm noch ein angenehmes Leben und drehte mich wieder seiner Nachbarin zu. Einen Moment später fuhr er dann weiter.
Jetzt zu Weihnachten rüstet er wieder schön mit Lichterschmuck am Haus auf. Eine blinkende Schnur im Busch und eine wellenförmig angebrachte unter seinem Fenster. Wenn man in Richtung seines Hauses geht sieht durch die Perspektive sein Lichterschmuck aus wie ein überdimensionales, blinkendes Spermium… Heute kam noch eine bunte, die Farben wechselnde Lichterkette dazu. Macht es nicht wirklich besser… Nichts gegen Lichterschmuck, aber dieses bunte, blinkende Zeug sieht wirklich Scheiße aus. Hat ganz und gar nichts festliches an sich…..Er hat auch noch etwas weiter aufgerüstet. Es sind mittlerweile sicher drei der bunten Lichterketten und, als Zeichen seiner christlichen Grundwerte, ein bunt blinkendes Kreuz aus einer kleinen Lichterkette im Fenster…
Schaun wir mal, wie es weiter geht.
Nach knapp einem Jahr der Ruhe flatterte von der Polizei ein Schreiben ins Haus. Der braune Klaus hat mich angezeigt. Zum einen wegen Nachstellung (Stalking), zum anderen wegen Hausfriedensbruch. Ich soll Ende Februar sein Grundstück betreten und sein Haus fotografiert haben. Weiterhin soll ich ihm nachstellen und Fotos von Ihm und seinem Haus machen. In der Vorladung zur Befragung war noch das Stalking mit aufgeführt. Dieser Termin wurde aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt und so bekam ich jetzt ein erneutes Schreiben mit einem Anhörungsbogen. Dort war dann vom Stalking keine Rede mehr, sondern nur noch davon, das ich das Grundstück betreten haben soll, um das Haus zu fotografieren. Tatsächlich habe ich dieses Foto auch gemacht, nur, nachweislich vom anderen Grundstück aus. Das kann man auf dem Foto wunderbar erkennen. Wer ihm das angebliche Betreten seines Grundstückes gesteckt hat liegt einigermaßen auf der Hand. Seine IM Fette Eule hat mich aus einer Entfernung von ca 50- 80 m gesehen… Sofort ist sie zu ihm rein und hat wohl gepetzt. Wie sie aus dieser Entfernung sehen konnte, das ich auf dem Grundstück von Q. gestanden haben soll, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben. Es kann allerdings auch sein, das sich der braune Klaus das selbst ausgedacht hat. Bekanntermaßen gehört ja Lügen für ihn zum täglichen Geschäft. Das hat er ja nun leider schon häufiger getan. In meiner Aussage zu der Anzeige verweise ich ausdrücklich darauf, das das Foto nicht von seinem, bzw. dem Grundstück seiner Dolly, gemacht worden ist. Weiterhin schwadroniert der braune Klaus auch noch, das ich möglicherweise gegen den Vergleich, den ich mit ihm vorm Amtsgericht geschlossen hatte, verstoßen habe. Nun, darin steht, wir sollten einen angemessenen Umgang pflegen, uns nicht belästigen oder beleidigen. Seit der Gerichtsverhandlung habe ich ein einziges Mal mit ihm gesprochen… siehe weiter oben. Seitdem habe ich ihn nicht angesprochen, noch auf der Strasse beachtet oder sonst etwas… Nun, ich frage mich die ganze Zeit, wer gegen den Vergleich wohl verstoßen hat… sofern man das überhaupt kann. Denn Lügen über einen anderen verbreiten, jemanden anzeigen, obwohl dieser nichts anzeigewürdiges getan hat… nun gut. Die Richterin hatte uns in dem Verfahren auch noch den Tipp gegeben, das man, wenn es Differenzen gibt, doch bitte das Gespräch suchen sollte. Da ich aber wusste, das Gespräche mit Herrn Q., auch wenn sie nicht stattfinden schon problematisch sind, wollte ich ihn doch nur ansprechen, bzw anschreiben, wenn ich was stichhaltiges in der Hand habe. Da ich und nicht nur ich, der Meinung war, das seine „Überwachungskamera“ sich immer weiter nach oben bewegte und dadurch , entgegen der Maßgabe der Datenschutzbeauftragten, doch wieder den öffentlichen Grund beobachtete, wollte ich ein Foto machen um es mit einem älteren zu vergleichen. Wenn sich dann herausstellt, das es tatsächlich so ist, hätte ich ihm einen freundlichen Brief geschrieben und ihn um Änderung gebeten. Lustigerweise brauchte ich nichts zu schreiben, denn just am nächsten Tag, dem nach dem Foto, war die Kamera an seinem Fenster deutlich weiter nach unten geneigt worden und die Kamera über der Tür sogar ganz abgebaut. Ein schöneres Schuldeingeständnis kann man sich schon kaum vorstellen.
All diese Gründe warum es zu dem Foto kam habe ich der Polizei geschrieben, gleichzeitig auch verneint, sein Grundstück betreten zu haben, noch ihn jemals fotografiert zu haben etc. Mal schauen, was daraus wird…
Jedenfalls wird es in meinen Augen immer deutlicher das der braune Klaus ein massives psychisches Problem hat und wohl auch seine IM in sein krudes Gedankengebäude mit hineinzieht. Interessant ist ja auch zu sehen, das sowohl seine IM, als auch er ein ganz großes Problem haben mir in die Augen zu schauen. In den letzten Tagen bin ich beiden jeweils einmal begegnet und beide male bemühten sich beide ja nicht hochzuschauen. Wenn ich überzeugt wäre, das ich nichts Unrechtes getan hätte… dann würde ich aufrecht und geraden Blickes an dem Anderen vorbeigehen… Aber so… Das schlechte Gewissen war ihnen deutlich anzumerken.
Einige Wochen, nachdem ich meine Aussage in dem Anhörungsbogen gemacht hatte, sah ich den braunen Klaus und seine Dolly am Briefkasten stehen und die Post entnehmen… Er öffnete einen Brief, las ihn und schüttelte den Kopf bevor er ihn an seine Dolly weitergab. Auch sie war ganz offensichtlich sehr vom Inhalt enttäuscht. Als sie dann beide böse zu meinem Fenster hoch sahen, wusste ich, das ich tatsächlich mitbekommen hatte, wie er die staatsanwaltliche Einstellungsverfügung bekommen hatte…
Ja, so geht das, wenn Anzeigen auf solchen leicht zu beweisenden Lügen fußen….
Letzte Woche machte ich mich von meiner Wohnung zu meiner Garage auf den Weg. In der Querstraße begegnete mir Dolly. Ich ging ganz rechts, in meine Laufrichtung gesehen, sie auch, in ihre Laufrichtung gesehen. Der braune Klaus war mit ihrem äußerst schlecht erzogenen Hund auf der anderen Straßenseite unterwegs und ließ ihn seine Geschäfte in den Vorgärten anderer verrichten.
Dolly und ich waren noch ca 10 m voneinander entfernt, als sie plötzlich die Seite wechselte und direkt auf mich zu kam. Vor mir zögerte sie kurz, um sich dann zwischen mir und den am Straßenrand parkenden Autos durchzudrängeln…Was ihr da durch den Kopf gegangen sein mag, als sie sich entschlossen hat auf mich zu zu kommen, erklärt sich mir nicht. Ich denke, es ist reine Bosheit gewesen… Oder sie wollte mich provozieren… Ich bin aber einfach stehen geblieben, habe sie angeschaut und geschwiegen… Armes Mädchen.
Seit neuestem gehen sie offensichtlich wieder Sonntags in die Kirche. Jedenfalls ist kurz nach 10 Uhr der Wagen zu hören, wie er wegfährt. Meistens so nach 2-3 Stunden steht er wieder da. Danach geht es auf einen längeren Spaziergang mit dem Hund.
Der braune Klaus und seine im übrigen ebenso rechts zu verordnende Dolly sind in einer Freikirche aktiv. Diese Kirchen entwickeln sich ja in letzter Zeit immer mehr zu Orten von Aluhutträgern, Covidioten und ähnlichem. Das passt zu den beiden, hat der Braune Klaus nicht auf seinem Twitteraccount veröffentlicht, das Corona durch 5G erzeugt und verbreite wird und zur Überwachung der Bevölkerung dient… Auf solch einen gediegenen Schwachsinn muss man erst mal kommen!
Im Sommer konnte ich oft seinen Hund hören, wenn er mit ihm draußen war. Das Viech kläfft alles an, was 2 und mehr Beine hat. Einmal kam dem Klaus ein Farbiger entgegen. Klaus wechselte die Straßenseite… Lustigerweise wechselte der Mann dann auch die Straßenseite… So schnell und mit starrem Blick nach vorne hab ich ihn nur gesehen, wenn er mir begegnet. Kurz danach ging auf der anderen Seite ein südländisch aussehender Mann lang. Klaus‘ Köter kläffte wie verrückt. Anstatt ihn zur Raison zu bringen, den Köter natürlich, bestätigte er das Vieh noch darin, in dem er sagte:“Gut so, immer schön aufpassen!“ Ich stand oben am offenen Fenster und musste laut lachen… Der junge Mann schaute zu mir hoch und fragte mich, ob ich das auch gehört hätte. Als ich bejahte haben wir beide schallend gelacht… „Jaja… immer schön aufpassen…!“
Es ist erschütternd zu sehen, was der braune Klaus doch für eine armselige Seele ist…
Lustig ist es auch, wenn er mit dem Hund Gassi gehen will und Hund will nicht…. Dann gibt es einen stillen Kampf … Klaus verliert immer…. Klar das der Hund macht was er will. Er bekommt ja immer seinen Willen.
Da der Hund auch unter einigem Übergewicht leidet, kann er nicht mehr in den Kofferraum des klausschen Kombi springen… Klaus holt dann immer eine ausklappbare Rampe über die dann der Hund in, oder aus dem Wagen steigt…
Es wäre schade, wenn die drei irgendwann nicht mehr wären… Diese Vögel haben einen mächtigen Unterhaltungswert….
…will be continue….
Der braune Hans-Heinrich Q.
Im Nebenhaus wohnt ein weiterer armer Geselle, der keinen anderen Ausweg sah, als in die AfD zu gehen. Der ehemalige Polizist Hans-Heinrich Q. Seines Zeichens Umweltschützer und passionierter Kleingärtner. Ehemals bei der ÖDP und der SPD. Dann hat er für die AfD kandidiert und ist in den Bezirksrat unseres Stadtteils gewählt worden. Dort sitzt er mit zwei anderen Helden der patriotischen AfD. Meist fallen diese Gesellen durch merkwürdige Themen auf. Wen wunderts, zum allergrößten Teil dreht es sich um Flüchtlinge. Mittlerweile ist er, bedingt durch den rasanten Schwund an Mandatsträgern, in den Stadtrat nachgerückt…Mein Sohn machte letztens, wohl aus Unkenntnis um wen es sich handelt, den Fehler, sich in ein Gespräch mit diesem Herrn einzulassen… Er schwadronierte davon, das das GG außer Kraft gesetzt wäre, die Linken alles fest im Griff hätten und weitere AfDummheiten. Zu guter letzt gab er noch zum Besten, das das Nazireich sowieso nur eine „Panne der Politik“ sei und an dieser „Panne“ seien auch die Sozialdemokraten schuld… Wenn man sich überlegt, das es sich um einen Polizisten handelt, wenn auch einen ehemaligen, so kann einem Angst und Bange werden. Auch das der dritte im Bunde der AfDeppen L. ein aktiver Bundespolizist ist, macht es nur noch schlimmer. Es stellt sich dabei die Frage auch in Hinblick auf andere Geistesgrößen der AfD, wie Gauland, Weidel, Meuthen, Höcke etc, bei denen es sich um studierte Menschen handelt, wie angeblich intelligente Menschen dazu kommen die allseits bekannten Lügen der AfD in Umlauf zu bringen und sie zu verbreiten. Was treibt solche Menschen dazu, sich derartig niederträchtig und böswillig zu verhalten?
Und was halten ehemalige Polizisten selbst von Regeln? Nichts, denn diese gelten nur für andere. Da steht man nun ganz gemütlich mit dem Motorrad an der roten Ampel, wie es sich gehört und der braune HH kommt auf dem Rad von hinten angefahren und fährt einfach über die rote Ampel, quert vor mir die Straße in der Fußgängerfurt, die natürlich auch rot zeigte, um, auf dem Fahrrad sitzend an der anderen Fußgängerampel, auf dem Fußweg auf Grün zu warten. Darauf angesprochen, ob ein ehemaliger Polizist sich nicht an Regeln zu halten habe kommt außer einem verlegenen Winken nichts… Ja, aber wehe Kinder spielen bei ihm in der Wohnanlage, in der er nur ein Eigentümer unter vielen ist, auf dem Rasen, da wird unser ehemaliger Stadtteilsheriff ganz kleinlich und verscheucht die (ausländischen) Kinder, weil der Rasen angeblich nicht zum Spielen freigegeben ist… So sind sie…
In Bezug auf die mit im Nebenhaus wohnenden ausländischen Mitbürger, deren Kinder allesamt hier in Deutschland geboren sind und zur Schule gehen, hat sich unser brauner Ex-Polizist auch mal wieder besonders widerwärtig verhalten. So ganz mitfühlend und verständnisvoll hat er Mutter und Tochter gefragt, ob denn die Kinder auch noch ihre Muttersprache lernen würden, da sie dies bejahten äußerte er sich dahingehend, das das gut und wichtig sei, weil sie ja allesamt später ja wieder in die Türkei zurück müssten. Das die Kinder einen deutschen Pass haben, weiß er wohl nicht. Es ist schon erschütternd, zu sehen wie widerwärtig diese „besorgten Bürger“ sind…
Auch beim braunen Hans-Heinrich hat sich was getan. Wie weiter oben schon mal berichtet, nimmt der ehemalige Polizist es nicht so genau mit den Verkehrsregeln. Nur dumm, wenn man sich dann dabei von seinen Ex-Kollegen erwischen lässt. Da standen an der Kreuzung diverse Polizisten und sahen sich die Verkehrsverstöße der Verkehrsteilnehmer an und ahndeten sie auch sofort. Der braune Hans kam mit seinem Rad an, fuhr bei Rot über die Ampel und bog nach rechts ab, ohne Handzeichen zu geben. Das wurde natürlich bemerkt. Da er auf Zuruf eines Polizisten nicht reagiert, sprinteten 2 Polizisten hinter ihm her und stellten ihn zur Rede. Er wand sich mit „Hab ich nicht gehört“ vergeblich heraus. Jetzt läuft er 4 Wochen zu Fuß… Das Gelächter in der Nachbarschaft war schon beeindruckend….